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Welche Pflanzen eignen sich fürs Terrarium?


Beim Einsetzen von Pflanzen in ein Terrarium gibt es zunächst zwei Möglichkeiten: entweder man entscheidet sich für die pflegeleichten Kunststoffpflanzen, die heute nicht leicht von ihren Originalen unterschieden werden können, oder die Wahl fällt auf die echten Pflanzen, die gepflegt werden müssen (Düngen, Gießen, Schneiden), aber schöner aussehen.

Generell muss der Terrarientyp bei der Pflanzenwahl berücksichtigt werden. Ein Regenwaldterrarium besitzt ein feuchtes Klima mit warm-gemäßigten Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Ein Terrarium mit Wüstenklima weist eine hohe Temperatur und eine trockene Luft auf. Bei einem Aquaterrarium spielen zusätzlich noch die Wasserwerte eine Rolle. Dementsprechend kann hier schon einmal eine Vorauswahl bezüglich der passenden Pflanzen getroffen.

Am besten stattet man sein Terrarium mit den Pflanzen des Lebensraums seiner Bewohner aus. Dies beinhaltet nicht nur Pflanzen aus dem Ursprungsland, sondern auch Pflanzen aus der natürlichen Nische des Tieres. Ein im Astwerk lebendes Tier benötigt die Möglichkeit, sich in den mittleren und oberen Teil des Terrariums zu bewegen, während ein Bodenbewohner nicht auf hohe Pflanzen angewiesen ist. Da die Beschaffung tropischer Pflanzen aber oftmals schwer umzusetzen und mitunter keine billige Angelegenheit ist, kann man auf Pflanzen in heimischen Großmärkten zurückgreifen, die erschwinglich und pflegeleicht sind.

Für Terrarien mit feuchtem Klima eignen sich:
Bromelien, Orchideen, Farne, Marantagewächse, kleine Palmen und kleine Philodendren.

Für Terrarien mit trockenem Klima eignen sich:
Kakteen und Aloepflanzen.

Für Aquaterrarien sind geeignet:
Anubias, Javamoos und eventuell weitere Pflanzen aus der Aquaristik.

Um die Gesundheit der Tiere zu gewährleisten, ist es sehr wichtig, dass die Pflanzen nicht giftig sind. Oftmals ernähren sich die Bewohner ausschließlich von pflanzlicher Kost und knabbern auch gerne mal an Blättern und Ästen, und neben einer angefressenen und teilweise kaputten Pflanzen muss man sich dann zusätzlich um ein krankes oder gar totes Tier kümmern.

Fazit: Man sollte versuchen, das Terrarium mit den Pflanzen auszustatten, die das Tier aus freier Natur her kennt und die es auch benötigt. Es muss ein Kompromiss zwischen Optik und natürlichem Lebensraum gefunden werden.

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